forgetme@not behandelt die Themen Liebe, Sexualität und technische Interfaces am Beispiel der elektronischen Kommunikation mittels Internet (siehe beiliegendes Szenario).
Das Hauptinteresse liegt weniger am technischen Aspekt sondern an den unmittelbaren Auswirkungen dieser Kommunikationsform auf das Individuum. Als Ausdrucksform wurde eine Media - Mischform aus Live Aktion, Live - Audio/ Video - Processing sowie die interaktive Auseinandersetzung mit den speziellen Gegebenheiten des jeweiligen Aufführungsortes gewählt. Auf die Live - Einbeziehung von Daten über das Internet als Teil der Performance wird bewußt verzichtet, da die technische Anordnung an Ort und Stelle der Kommunikationsstruktur des Netzes entspricht mit dem Vorteil der maximalen Kontrollierbarkeit. Geeignete Elemente der Performance werden live ins Netz gestellt. Nach Beendigung der Aufführungsserie wird eine Netzversion der Produktion erarbeitet, die es dem Betrachter ermöglicht, seine eigene Version der Love - Story zu erstellen.